Island Reykjavik Keflavik Gullfoss Husavik Mývatn, Island
14 Tage, Flugreise, Gruppenreise

Das Beste auf Island

14-tägige Gruppen-Rundreise ab/bis Reykjavík

Reisetermine

vom 15.05. bis 15.09.20

Highlights

  • Reykjavík – Islands Hauptstadt
  • Akureyri – Hauptstadt des Nordens
  • Westmänner-Inseln
  • Lavafelder und Gletschergebiete
  • Wasserfälle und Geysire
  • Vulkane und Lagunen
  • Myvatn-Seegebiet
  • Wildes Hochland
  • Blaue Laune
  • Nordische Tierwelten
  • Isländische Sagas

Eine Faszination aus ewigem Eis und zugleich einer einmaligen Kulisse aus Feuerwelten treffen auf der Insel am Polarkreis aufeinander. Sie begegnen exotischen Landschaftsformationen und einer spannenden Kulturgeschichte. Diese Reise vermittelt Ihnen einen optimalen Gesamteindruck Islands ohne lästige Hotelwechsel. Mit nur drei Standorten genießen Sie die Vielfalt des Landes. Hier können Sie zudem aus drei Unterkunftskategorien auswählen. Das Reiseprogramm, geführt von einem deutsch- und englischsprachigem Reiseleiter und einer garantierten Durchführung, bietet einen hohen Qualitätsstandard und Sicherheit, bei der Ihnen die „Highlights der Insel“ geboten werden. Willkommen auf der Insel aus Feuer und Eis!

Islandpferde
Grashäuser Island

Reiseverlauf

1. Tag | Anreise nach Reykjavík

Individuelle Anreise nach Keflavik. Transfer zum Hotel in Reykjavík. Zimmerbezug. Je nach Ankunftszeit haben Sie die Gelegenheit, die isländische Hauptstadt auf eigene Faust zu entdecken.
Übernachtung in Reykjavík.

2. Tag | Reykjavík – Borgarfjörður – Skagafjörður – Akureyri

Abholung am Hotel und Fahrt zunächst nach Westisland, wo Sie Borgarfjörður erkunden, das als Tal der isländischen Sagas bekannt ist. Sie besuchen Hraunfossar (Lava-Wasserfälle), wo kristallklares Wasser scheinbar aus dem Nichts, unterhalb dem 1000 Jahre alten Lavafeld, erscheint. Erstreckt über 1000 Meter fallen sie in den schlammigen Gletscherfluss und hinterlassen einen interessanten "Wasserkampf" zwischen dem frischen und dem Gletscherwasser. Ein zehnminütiger Fußweg den Fluss hinauf bringt Sie zu Barnafoss (Kinder-Wasserfälle), wo der Gletscherfluss seltsame Felsformationen geschnitzt hat. Nächster Halt ist Deildartunguhver, einer der weltweit leistungsfähigsten heißen Quellen. Sie fahren weiter zum Vulkan Grábrók und steigen auf den Gipfel des Kraters, von wo aus Sie einen herrlichen Blick über das ganze Norðurárdalur-Tal, die umgebenen Berge und den See Hreðavatn haben. Sie verlassen nun Borgarfjörður in Richtung Norden, fahren durch die grünen Wiesen, alte Lava, schön geformte Täler und Fjorde, bevor Sie in Skagafjörður ankommen. Hier besuchen Sie den Torf-Bauernhof und das Heimatmuseums in Glaumbær. Weiter geht es durch mehr Täler und über Berge nach Eyjafjörður, dem längsten Fjord in Island. Hier bleiben Sie fünf Nächte im Hotel in Akureyri, der Hauptstadt von Nordisland.

3. Tag | Akureyri und Gelegenheit zum Ausflug zur Insel Hrísey (gegen Aufpreis)

Akureyri hat ca. 16.000 Einwohner und ist auf Island die größte Stadt außerhalb von Reykjavík. Ihre tolle Lage in der Nähe der Spitze der Fjorde und die kleine Innenstadt machen sie beliebt bei Besuchern. An diesem Morgen unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Innenstadt in Akureyri, Sie besuchen den Botanischen Garten, erkunden die "Altstadt" und genießen den Blick von der lutherischen Kirche über den Fjord. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Möglich ist zum Beispiel ein Ausflug nach Hrísey. Hrísey ist eine kleine Insel vor der Nordküste Islands, die etwa 44 km nördlich von Akureyri im Eyjafjörður liegt. Die Insel ist am einfachsten durch eine kurze Fahrt mit der Fähre zu erreichen. Es ist die zweitgrößte Insel vor der Küste von Island. In jüngerer Zeit hat Hrísey einen Ruf als guter Ort für Vogelbeobachtungen entwickelt. Es gibt keine natürlichen Feinde auf der Insel, was sie zu einem idealen Vogelschutzgebiet macht. Man findet die Vögel im malerischen Dorf, sie legen ihre Eier in den Gärten oder bummeln durch die Hauptstraße. Nachdem Sie das Dorf erkundet haben, gibt es einige wunderbare Wanderungen auf Steigen entlang der südöstlichen Ecke der Insel: alle drei beginnen zehn Minuten vom Dorf aus an der südlichsten Spitze der Insel, vorbei an ein Paar bunten privaten Ferienhäusern mit Ausblick über den Fjord. Die grüne Route zieht einen Rundgang auf die Hügel von Háaborð, hinunter nach Beinlág und zurück in das Dorf. Der rote Weg führt weiter nach Norden entlang der Küste und die gelbe Route folgt im Wesentlichen dem gleichen Routing. In Hrísey gibt es ein Restaurant, Café, Supermarkt und eines der schönsten und neuesten Außenschwimmbad und Hotpots Islands.
Übernachtung in Akureyri. Die Tour beginnt um 12.45 Uhr, um die Fähre um 13.30 Uhr nach Hrísey zu erreichen. Rückankunft von Hrísey mit der Fähre gegen 17 Uhr.

4. Tag | Goðafoss-Wasserfall und der See Myvatn

Heute beginnen Sie den Tag am Goðafoss, dem Wasserfall der Götter. Weiter geht es zum See Mývatn, der seinen Ruf als eine der faszinierendsten Gegenden Islands durch seine natürliche Schönheit verdient hat. Seine reiche Vogelwelt, unglaubliche Vielfalt von vulkanischen und geothermischen Eigenschaften und der Reichtum der Wanderwege machen ihn zu einem besonders lohnenden Ort für Besucher. Am Skútustaðir erfolgt ein kurzer Spaziergang rund um einige der zahlreichen Pseudo-Krater, die es in der Region gibt. Auf nach Dimmuborgir (dunkle Städte) entdecken Sie die bizarre Felsformationen, in denen Sie auch ohne viel Phantasie verschiedene Arten von Lebewesen sehen können. Ein weiteres Naturwunder am Mývatn ist der 2500 Jahre alte Vulkanaschekrater Hverfjall (heißer Quellenberg), einem Krater, der am ehesten wie die Mondlandschaft aussieht. Sie spazieren bis an den Rand des Kraters (20-30 Minuten) um zu sehen, was in seiner Mitte ist und Sie haben von hier aus einen tollen Blick auf den See Mývatn. Die bunten, geothermischen Felder bei Námaskarð mit ihren kochenden, grauen Schlammlöchern und ihrem sehr speziellen Geruch besuchen Sie auch. Weiter geht‘s zum Vulkangebiet Krafla und zum Krater Víti, bevor Sie wieder nach Akureyri fahren.
Übernachtung in Akureyri.

5. Tag | Freier Tag oder Gelegenheit zum Ausflug nach Siglufjörður

Dieser Tag steht Ihnen für individuelle Besichtigungen in Akureyri zur freien Verfgügung. Alternativ dazu bieten wir die Gelegenheit zur Teilnahme (gegen Aufpreis) am Ausflug nach Siglufjörður. Zunächst erforschen Sie die Tröllaskagi-Halbinsel zwischen dem Eyjafjörður und dem Skagafjörður. Die Halbinsel ist gebirgig mit mehreren Gipfeln über 1000 Metern über dem Meeresspiegel, der höchste ist Kerling (1538 m). Es ist der Teil von Island mit den höchsten Erhebungen außerhalb des Hochlandes. Die Halbinsel wird von mehreren tiefen Tälern geschnitten, die durch Gletschern während der Eiszeiten entstanden sind und später durch die Flüsse, die nun durch die Täler fließen. Sie beginnen mit einer Fahrt entlang des malerischen Fjordes Eyjafjörður vorbei an den Fischerdörfern Dalvík und Ólafsfjörður mit herrlichen Ausblicken auf den Fjord. Diese Region ist für Vogelbeobachtungen und einem erstaunlichem Bergpanorama bekannt. Durch den neuen Tunnel gelangen Sie nach Siglufjörður und halten am Héðinsfjörður-Fjord und Tal, einem Gebiet, das auch die meisten Isländer noch nicht gesehen haben. Siglufjörður ist eines der idyllischsten Fischerdörfer Islands. Siglufjörður ist die nördlichste Stadt des Landes und ein guter Platz, um eine Bestandsaufnahme davon zu machen, wo Sie gerade angekommen sind: kaum einmal 40 km vom Polarkreises entfernt und Sie sind so weit nördlich wie Kanadas Baffin Island und dem zentralen Alaska. Von 1900 bis 1970 war Siglufjörður die Hauptstadt des Herings im Nordatlantik, als Hunderte von Fischerbooten den winzigen Fjord bevölkerten und ihre Fänge auf den wackeligen Pfeilern der Kais entluden, wo „Hering Mädchen“, wie sie bekannt waren, die Heringe ausnahmen und salzten. Heute ist Siglufjörður ein ruhiger Ort mit einer Bevölkerung von knapp 1500 Einwohnern. Ein schönes Dorf, bestehend aus einer Handvoll von parallelen Straßen mit bunten Häusern rund um die Hauptstraße, dem Hafen und einem Thermal-Schwimmbad. Da Sie schon in der Stadt sind, sollten Sie den lokalen Hering probieren, eine Platte mit drei oder vier Sorten Hering mit dunklem Brot und Salat. Am Nachmittag genießen Sie die schöne und dramatische Landschaft bei einer Fahrt entlang des Skagafjörður-Fjords von Siglufjörður nach Hofsós. Hofsós ist ein kleines, freundliches Dorf am Ostufer des Skagafjörður Bay. Die Wirtschaft stüzt sich hauptsächlich auf die Fischwirtschaft sowie Dienstleistungen für die umliegenden Farmen. Der Handel hat hier vor 400 Jahren begonnen und Reste aus dieser langen Periode des Handels können im "Pakkhúsið" (das Warenhaus), das im Jahre 1772 zur Zeit der dänischen Handelsmonopole errichtet wurde, besichtigt werden. Das regionale Volkskunde-Museum in Hofsós konzentriert sich auf die massenhafte Abwanderung von Island nach Nordamerika im späten 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Landzunge Þórðarhöfði erhebt sich wie eine Insel in einiger Entfernung von den wichtigsten Ufern. Sie ist mit niedrigen Sandbänken verbunden, die einen erheblichen See bilden, der mit einer reichhaltigen Vogelwelt und guten Forellenfischen bestückt ist. Von der Küste können Sie die Inseln Drangey und Málmey im Skagafjörður-Fjord sehen. Der nächste Halt ist Hólar, etwa 35 km südöstlich von Hofsós, ein Schulzentrum und ein Pfarrhaus im Hjaltadalur Tal. Hólar ist eine der bekanntesten historischen Stätten Islands. Es war der Sitz des Bischofs von 1106 bis 1801 sowie das wichtigste regionale Zentrum in diesem Zeitraum. Der aktuelle Dom von Hólar wurde 1763 geweiht und seitdem zu seinem ursprünglichen Zustand restauriert. Er ist aus rotem Sandstein, der von Hólabyrði oberhalb der Stadt transportiert wurde. Hier können Sie einen Spaziergang durch die Geschichte unternehmen und eine Ausstellung über das Islandpferd und das Ökosystem der isländischen Seen besichtigen. Erkunden Sie den bischöflichen Garten, die historischen Gebäude, die Denkmäler, die archäologische Ausgrabungen und den Torf-Bauernhof.
Rückfahrt über die Bergstraße Öxnadalsheiði nach Akureyri.

6. Tag | Húsavík, Ásbyrgi und Dettifoss-Wasserfall

Sie verlassen Akureyri und kommen zu dem kleinen malerischen Fischerdorf Húsavík im Nordosten Islands. Hier können Sie sich bei einer Walbeobachtungstour (gegen Aufpreis) anmelden. Die meist gesehenen Arten sind Zwergwale, Schweinswale, Delfine, Finnwale und Buckelwale. Alternativ dazu können Sie Húsavík erkunden. Besuchen Sie einige der vielen interessanten Museen oder gehen Sie zum örtlichen Schwimmbad. Es gibt ein gemütliches Restaurant und ein Kaffeehaus/Bäckerei am Hafen. Danach verlassen Sie den Hafen von Húsavík und fahren entlang der Halbinsel Tjörnes. Von hier aus können Sie bei gutem Wetter die Insel Grímsey sehen. Der einzige Ort auf Island, der die arktische Linie erreicht – es wird gesagt, dass sie durch das Haus des Pfarrers auf der Insel geht. Sie kommen in Ásbyrgi an, einem rätselhaften Ort. Es wird erzählt, dass er ein Abdruck des Hufes des achtbeinigen Pferdes des antiken Gottes Odin wäre - eine andere Erklärung scheint unwahrscheinlich. Ásbyrgi ist ein Teil des Nationalparks Jökulsárgljúfur, wo Sie einen kurzen Spaziergang unternehmen. Sie fahren weiter durch eine kahle und menschenleere Landschaft, um einen weiteren Standort in dem Park zu besuchen, den spektakulären Dettifoss. Er ist der mächtigste Wasserfall Europas und fällt 44 Meter in die herrliche Schlucht des Gletscherflusses mit durchschnittlich 195 Kubikmeter pro Sekunde.
Sie verlassen Dettifoss und kehren nach Akureyri zur Übernachtung zurück. 

7. Tag | Kjölur-Hochland-Straße

Frühzeitige Abreise aus Akureyri für eine etwas längere Fahrt durch das innere Hochland. Kjölur ist ein beliebter Weg für Besucher, die eine Probe von Islands wüstenartigem Zentrum und eine Abkürzung zwischen dem Norden und dem Süden nehmen wollen. Der Name Kjölur bedeutet "Kiel" und verweist auf die wahrgenommene Form der Topographie. An seinem höchsten Punkt erreicht die Strecke 700 m, während sie durch ein 30 Kilometer breites Tal zwischen Langjökulls und Hofsjökulls Eiskappen führt. Die Kjölur-Route ist grüner und interessanter und durchläuft weniger unwirtschaftliche Gebiete als sein Pendant, die Sprengisandur Route. Hveravellir ist ein verlockendes, geothermisches Gebiet der Fumarolen und mehrfarbigen Hot Pools. Unter ihnen sind Bláhver, ein strahlend blauer Pool; Öskurhólhver, Hveravellirs größte heiße Quelle und Eyvindarhver, nach dem Räuber Fjalla-Eyvindur benannt. Auf einem kleinen Hügel in der Nähe des Geothermie-Bereiches sind Ruinen einer Zuflucht, von denen man glaubt, das Fjalla-Eyvindur mit seiner Frau Halla und seiner Familie während der Winter des 18. Jahrhunderts sich dort verschanzt hatten. Hier haben Sie die Gelegenheit, ein Bad in einer der Quellen zu nehmen. Weiter im Süden kommen Sie an den hellblauen See Hvítárvatn. Der Name Hvítárvatn bedeutet "Weißer Fluss See". Er ist 45 km nordöstlich vom Wasserfall Gullfoss und ist der Ursprung des Gletscherflusses Hvítá. Eine Gletscherzunge der zweitgrößten Eiskappe Islands, Langjökull, reicht in den See und erschafft Eisberge, die zu der Schönheit dieser Stelle betragen. Tolle Fotomotive finden Sie auch am tosenden Gullfoss-Wasserfall und bei den heißen Quellen der Geysire-Wasserfontänen.
Weiterfahrt bis nach Hella, wo Sie für die nächsten sechs Nächte wohnen.

8. Tag | Unterwegs an Islands Südküste

Danach starten Sie für Tour nach Südisland. Sie überqueren die größte landwirtschaftliche Fläche auf Island, den niedrig gelegenen Süden des Landes und fahren an der kleinen Stadt Hvolsvöllur vorbei. Der erste Halt ist am Seljalandsfoss-Wasserfall, der 50 m fällt. Sie können auch rund um den Wasserfall wandern. Vorbei an steilen, grünen Berghügeln auf der linken Seite, fahren Sie durch das Gebiet des berühmten Vulkanes Eyjafjallajökull, der im Jahre 2010 ausbrach. Danach besuchen Sie den Wasserfall Skógafoss, 60 m hoch. Er ist einer der eindrucksvollsten des Landes und der letzte in einer Reihe von 20 Wasserfällen auf dem Fluss Skógaá von der Quelle beim Fimmvörðuháls, tief in den Bergen. Sie können an den Fuß des Skógafosses gehen. Anschließend fahren Sie weiter nach Süden zum wunderschön gelegenen Dorf Vik. Hier haben Sie ein wenig freie Zeit für Mittagessen und Spaziergänge entlang dem schönen schwarzen Lava-Strand, Beobachtungen der aktiven Vogelwelt und Besuch der örtlichen Wollfabrik. Während der Eruption des Vulkan Katlas im Jahr 1918, ging diese Gegend unter Wasser und die Küste bei Vik wurde um 500 m erweitert. Wenn Sie am Strand entlang spazieren, sehen Sie im Meer die Stacks Reynisdrangar. Die Landzungen oben ist eine riesige Vogelkolonie. Reynisfjara ist ein Strand aus schwarzem Vulkangestein und liegt zwischen Vik und den Felsformationen bei Dyrhólaey. Nächster Halt ist die Gletscherzunge des Sólheimajökull. Hier lassen wir diejenigen zurück, die an einer fakultativen Gletschertour am Nachmiitag teilnehmen möchten. Dies ist eine einfache und sichere Gletscherwanderung für diejenigen, die einen Blick in den atemberaubenden Gletscher Sólheimajökull und seine Umgebung werfen möchten (gegen Aufpreis). Inbegriffen: Reiseleitung, Eis-Ausrüstung (Steigeisen und Eispickel) und Sicherheitsausrüstung. Der Rest der Gruppe reist mit dem Guide zu dem kleinen Dorf Skógar, wo Sie Zeit haben, um Wanderungen auf eigene Faust entlang dem Skogaá-River zu unternehmen. Alternativ dazu können Sie das wunderschöne Volksmuseum mit einem Torf-Bauernhof im Garten und ein paar alten Holzhäusern besuchen (gegen Aufpreis).
Rückfahrt nach Hella zur Übernachtung.

9. Tag | Besuch im Tal Þjórsárdalur

Das Tal Þjórsárdalur liegt im Nordosten des isländischen Südlandes. Dieses Gebiet ist bekannt für seine zahlreichen Ausgrabungen alter Höfe, die von der Asche von einer Eruption des Hekla im Jahr 1104 begraben wurden. Der Wikinger-Hof Stöng ist besonders sehenswert. Von hier aus führt ein leichter Wanderweg flussaufwärts. Der Wasserfall in Gjáin bietet gemeinsam mit dem Fluss Rauðá und mit einigen anderen Wasserfällen in der Umgebung eine Oase unglaublicher Schönheit und Anziehungskraft. Auf dem Grund und an den Wänden des Gjáin-Wasserfalls gibt es schöne Lava-Formationen zu sehen - ein bezaubernder Ort! Nicht weit von hier ist der Hjálparfoss, ein schöner, zweistufiger Wasserfall, der aus 100 m Höhe schäumt. Der Wasserfall fällt in ein rundes Becken, der von dünnen Basaltsäulen umgeben ist, die in alle Richtungen sprießen und wie Holzstapel aufgeschichtet liegen. Hier gibt es oft Harlekin-Enten im Frühsommer zu sehen. Das Tal Þjórsárdalur wird vom Vulkan Hekla (1490 m) dominiert. Er ist Islands zweitaktivster Vulkan mit mindestens achtzehn bekannten Ausbrüchen in den letzten tausend Jahren. Im Nordosten bildet der Berg eine 40 Kilometer lange, schneebedeckte, ovale Kruste auf rund 1500m Höhe. Er sollte aus weiter Ferne sichtbar sein, aber in der Regel verdeckt eine Wolke die Spitze und gibt „Hekla-Kapuze“ seinen Namen.
Übernachtung in Hella.

10. Tag | Freizeit oder Tagestour zum Vatnajökull-Nationalpark

Heute haben Sie Freizeit in Hella oder alternativ die Gelegenheit zur Teilnahme (gegen Aufpreis) am Tagesausflug in den Vatnajökull-Nationalpark. Der Ausflug führt entlang der Südküste, vorbei an den Dörfern Hvolsvöllur, Skógar und Vík und über das Lavafeld von dem Vulkan Laki. Er ist jetzt in eine weiche Decke von wolligem Moos bekleidet, das stellenweise 30 cm tief ist. Eine kurze Rastpause in Kirkjubæjarklaustur bietet Gelegenheit, Fotos vom Systrafoss (Wasserfall der Schwestern) zu machen. Sie fahren über eine riesige Sandwüste (Sander) und kommen dem Vatnajökull immer näher, der mit 8400 km² der größte Gletscher Europas ist. Er allein bedeckt rund 8 Prozent Islands. Wenn das Wetter es zulässt, werden Sie die Möglichkeit haben, die vielen absteigenden Gletscherzungen mit ihrer Eiskappe und auch den höchsten Gipfel Islands den Hvannadalshnjukur (2110 m) zu genießen. Der Nationalpark Skaftafell ist einer von Islands vier Nationalparks seit 1967. Der Park bietet große Kontraste in der Landschaft mit Gletschern, Mooren, Gebirgen, Birkenwald, glazialen Flüsse, Bächen und sandigen Ebenen. Nach der Mittagspause machen Sie einen kurzen Halt an der wunderschönen Gletscherzunge des Svinafellsjökulls. Das Eis, das den Svinafellsjökull versorgt, kommt aus dem hohen Inneren des Landes. Kurz danach erreichen Sie die Gletscher-Lagune Jökulsárlón, die in den frühen 20er-Jahren begann, ihre Form anzunehmen und jedes Jahr größer wird. Sie werden viele riesige Eisblöcke sehen, die aus dem Gletscher Vatnajökull gebrochen sind. Jökulsárlón, übersetzt "Gletscherfluss-Lagune" ist mehrere Kilometer lang und breit und ist einer der tiefsten Seen Islands. Eisberge, dies so groß wie Fußballfelder sind, brechen aus dem Gletscher und landen in der Lagune. Hier stoppen Sie für etwa eine Stunde und Sie werden staunen welche tollen Eindrücke Sie während eines Spaziergangs entlang dieser Lagune machen können. Manchmal können Sie hier Robben sehen, die in der Lagune schwimmen und in ständiger Bewegung Richtung Meer unterwegs sind. Vielleicht möchten Sie eine Bootsfahrt (gegen Aufpreis) unternehmen. Hier werden die Besucher auf eine spannende Tour zwischen die Eisberge gebracht, wo Sie die farbenfrohen Eiswelten ganz nah entdecken können. Ein kurzer Spaziergang am Strand entlang, wo oft große Eisblöcke im schwarzen Sand liegen, die von der starken Brandung des Nordatlantiks dorthin geworfen wurden, lässt den Tag im Nationalpark ausklingen. Rückfahrt nach Hella zur Übernachtung.

(Gegen Aufpreis)

11. Tag | Die Westmänner-Inseln

Heute verbringen Sie den ganzen Tag auf den Westmänner-Inseln. Die Fähre verlässt das Festland am Vormittag und nur ca. 30 Minuten später erreichen Sie die Stadt Heimaey. Vestmannaeyjar oder die Westmänner-Inseln sind ein wahrhaftiges Wunder der Natur. Die jüngste Insel des Vestmannaeyjar feierte ihren 40. Geburtstag im Jahr 2003 und die älteste ist etwa 40.000 Jahre alt. Während der Vulkans Helgafell seit über 5000 Jahren über die Insel schaut, brach der junge Vulkan Eldfell ganz in seiner Nähe im Jahr 1973 aus. Auf der Tour rund um die Insel besuchen Sie die Papageientaucher auf Stórhöfði und gehen zu Fuß bis zum Krater des Vulkans Eldfell, der nur vor ein paar Jahren ausgebrochen ist. Auf Heimaey sehen Sie einen Elefanten, der der größte der Welt sein könnte... Am Nachmittag haben Sie die Gelegenheit zur Teilnahme (gegen Aufpreis) an einer Bootsfahrt teilzunehmen, bei der Sie viele der Naturwunder der Vestmannaeyjar zu sehen bekommen, z.B.: bunte Ozean-Höhlen, unzählig viele Seevögel und gelegentlich während der Sommermonate, Gruppen von Walen. Nach der Rückkehr von der Bootstour genießen Sie Instrumentalmusik in einer natürlichen Echo-Höhle.

(Gegen Aufpreis)

Alternativ dazu können Sie einige der Museen in Heimaey besuchen wie z.B. das Aquarium und das Naturkunde-Museum. Vielleicht werfen Sie einen Blick auf das „Pompeji des Nordens“, wo vulkanische Ausgrabungen durchgeführt werden. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit eigenen Augen zu sehen, was tatsächlich im Jahr 1973 passiert ist. In der Vokcanic-Film-Show werden zwei interessante Filme über den Ausbruch gezeigt.
Rückfahrt mit der Fähre zurück nach Hella zur Übernachtung.

12. Tag | Der goldene Kreis (Golden Circle)

Sie beginnen mit dem Besuch der Kirche von Skálholt, die im Jahre 1963 geweiht wurde. Skálholt war der alte Bischofssitz und ein Bildungszentrum aus dem späten 11. bis zum Ende des 18. Jahrhundert. Weiterfahrt in Richtung der geothermischen Felder des Geysirs mit Spaziergang rund um die heißen Quellen. Der Geysir "Strokkur" faucht alle 5 bis 10 Minuten. Ganz in der Nähe wartet ein weiteres Naturwunder auf Sie. Sie entdecken einen der beliebtesten Wasserfälle Islands, namens Gullfoss (Goldener Wasserfall). Er fällt 32 Meter in die Schlucht der Hvítá (der weiße Fluss), nachdem er 45 km vom Gletscher Langjökull (der lange Gletscher) vom Norden aus reiste. Danach fahren Sie weiter durch die landwirtschaftliche Fläche im Süden, vorbei an dem kleinen Dorf Laugarvatn und weiter über eine Bergstraße erreichen Sie den Nationalpark von Thingvellir. Jetzt sind Sie in einem der wichtigsten historischen Orte auf Island angekommen, dem alten Parlament, das im Jahre 930 während einer Nationalversammlung gegründet wurde, um das Land zu regieren. Hier unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang durch die alten Standorte und erleben die Atmosphäre längst vergangener Zeiten. Þingvellir ist nicht nur wichtig für isländische Geschichte, sondern ist er auch ein Ort von hohem geologischem Interesse, wo zwei der sich auf dem Erdmantel bewegenden tektonischen Platten begegnen. Sie verlassen Þingvellir und fahren zurück nach Hella zur Übernachtung.

13. Tag | Reykjanes Peninsula, Blaue Lagune und Reykjavík

Heute verlassen Sie Südisland und entdecken die Wunder der Halbinsel Reykjanes mit alten Lavaströmen, mond- und wüstenähnlichen Gebieten, spektakulärer Brandung, heißen Quellen und reicher Vogelwelt. Sie besuchen Krýsuvík. Hier dampft die Landschaft mit vulkanischen Merkmalen wie heißen Quellen, Solfataren und Schlammlöchern. Weiter geht es durch riesige Lavafelder und entlang steilen Vogelfelsen gelangen Sie zu dem Fischerdorf Grindavík. Von hier aus erreichen Sie die Blaue Lagune. Dies ist eines der beliebtesten Ausflugsziele Islands, ein natürlicher geothermischer Pool in der Mitte eines großen und dramatischen Lavafeldes. Eine ausgestreckte Oase mit bläulichem Wasser, die ihre Existenz dem nahe gelegenem Geothermal-Kraftwerk verdankt. Das angenehm warme Wasser lädt zum Baden und Verweilen ein. Seine mineralischen Eigenschaften sind bekannt für heilende Wirkungen. Baden in dieser surrealen Umgebung ist ein einzigartiges Erlebnis, das sich niemand entgehen lassen sollte (Eintritt und Handtuchverleih gegen Aufpreis). Mitreisende, die nicht in die Blaue Lagune gehen möchte, treffen auf wunderschöne Fotomotive und Wanderwege im Lavafeld. Nur kurze Weiterfahrt nach Reykjavik, Islands Hauptstadt. Während einer kurzen Stadtrundfahrt kommen Sie vorbei an Plätzen wie der Universität von Island, der Hallgrims-Kirche, dem Rathaus, dem isländische Parlament, der lutherischen und katholischen Kathedrale, dem Hafen, dem Harpa Konzertsaal und Höfði. Sie sehen auch das Haus, in dem sich im Oktober 1986 Gorbatschow und Reagan zu einem Gipfeltreffen trafen. Sie halten an der Perle (Perlan) an, die einen fantastischen Ausblick über Islands Hauptstadt und Umgebung bietet, bevor Sie Ihre Unterkunft in Reykjavík beziehen. Der Rest des Tages steht für eigene Entdeckungen in Reykjavik zur freien Verfügung.

14. Tag | Rückreise

Transfer zum Flughafen in Keflavik und Rückflug in die Ausgangsorte.

Inklusiv-Leistungen

  • Transfer Flughafen Keflavik – Reykjavik und zurück
  • 11x Übernachtung in gebuchter Unterkunft gemäß Programmbeschreibung, Zimmer wahlweise mit Bad oder Dusche/WC bzw. Dusche/WC zur Gemeinschaftsnutzung während der Rundreise
  • 2x Übernachtung im guten Mittelklassehotel in Reykjavik
  • 13x isländisches Frühstücksbuffet
  • Ausflugs- und Besichtigungsprogramm im Reisebus gemäß Beschreibung
  • Deutsch- und englischsprachiger Reiseleiter
  • Bootsausflug zu den Westmänner-Inseln
  • Eintritt im Museum Glaumbær-Folk
  • Stadtrundfahrt in Reykjavik
  • Ausführliche Reiseunterlagen
  • 24h Notruf-Service

Unterkünfte

Bei dieser Reise können Sie zwischen drei Unterkunftskategorien auswählen:

  • Einfaches Mittelklassehotel, Zimmer ohne Dusche und WC (Gemeinschaftsnutzung)
  • Mittelklassehotel, Zimmer mit Dusche und WC
  • Gehobenes Mittelklassehotel, Zimmer mit Bad o. Dusche/WC

Hinweise

Wir empfehlen diese Gruppenreisen bei einer Maximalteilnehmerzahl von 30 Personen!

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